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Tag der offenen Tür bei der Stadtpolizei

22. April 2026
Samstag, 9. Mai 2026, 09.00 bis 13.00 Uhr, Rikonerstrasse 15, Effretikon.

Von der Bankfiliale zum Polizeiposten: An der Rikonerstrasse 15 in Effretikon werden seit einiger Zeit keine Bankgeschäfte mehr getätigt. In den ehemaligen Räumen, wo Geld- und Finanztransaktionen abgewickelt wurden, ist seit März nun die Stadtpolizei Illnau-Effretikon einquartiert. Zeit, die Räumlichkeiten auch der Öffentlichkeit zu präsentieren. Am Tag der offenen Tür von Samstag, 9. Mai 2026.
 

Seit Schaffung der Kommunalpolizei in Illnau-Effretikon im Jahre 2005 war deren Dienststelle an der Rikonerstrasse 2, vis-à-vis des Stadthauses, in Effretikon situiert. Der bisherige Gebäudekomplex ist Teil der städtebaulichen Zentrumsentwicklung rund um den Effretiker Bahnhof und soll mittelfristig neuen Gebäuden weichen. Dort, wo sich heute der Parkplatz Hinterbüel befindet, soll dereinst (frühestens ab 2030) die Stadt- zusammen mit der Kantonspolizei Zürich auf dem sogenannten Gebiet «Bahnhof West, Baufeld F» eine gemeinsame Dienststelle betreiben.


ZWISCHENUNTERBRINUNG AN DER RIKONERSTRASSE 15 IN EFFRETIKON

Bis die Planungs-, Bewilligungs-, Abbruch- und Neubauarbeiten abgeschlossen sind, bezieht die Stadtpolizei an der Rikonerstrasse 15, in Effretikon, (vis-à-vis Socar-Tankstelle), in einer ehemaligen Filiale der Bank Raiffeisen temporäre Räumlichkeiten. Das Stadtparlament hatte dazu am 30. Januar 2025 auf Antrag des Stadtrates die entsprechenden Miet-Ausgaben bewilligt.

«Aufgrund der teilweise bereits vorhandenen sicherheitstechnischen Ausstattung der ehemaligen Bankfiliale haben wir hier ideale Voraussetzungen für die Zwischenunterbringung vorgefunden», ordnet Roger Studer, Chef der Stadtpolizei, ein. So dient beispielweise der ehemalige Bankschliessfach- und Tresorraum neu als Abstandsraum. «Für Tagesgäste. Von den ehemaligen Vorrichtungen und vor allem von deren Inhalt ist selbstverständlich nichts mehr zu sehen», schmunzelt der Polizeichef. «Dennoch mussten einige Umbauten vorgenommen werden, damit die Räumlichkeiten für die polizeiliche Zwecke genutzt werden können».


DIE «ZÜGLETE» EINER KOMMUNALPOLIZEI - EINE NICHT GANZ ALLTÄGLICHE SACHE

Ende Februar konnte die Zügelaktion erfolgen. Ein Umzug einer Polizei ist denn auch nicht eine ganz eine alltäglich Sache. Die Art der Gegenstände mutet für den Otto-Normal-Verbrauchenden denn vielleicht auch etwas kurios an, aber: Waffentresore inkl. Inhalt, Patrouillenfahrzeuge, Einsatz-E-Bikes, Einsatz-Motorrad, auch die Zellentüre, Funkgeräte, Geschwindigkeitskontrollgerät, persönliche Arbeitskleider und Einsatztasche, inkl. Handschellen, Taser, Alkoholtest-Messgerät, Garderobenschränke, Verkehrs- und Absperrmaterial, Präventionsmaterial, Fundbüromaterial, die Ausstattungen aller Arbeitsplatz IT inkl. Drucker, mehrere Materialschränke und Regale, div. Papierakten und Büromaterial fanden an der neuen Örtlichkeit ein neues Zuhause. «Die Züglete verlief ohne Zwischenfälle - wir sind angekommen», resümiert Studer die Dislozierung. Seit März ist der Posten als Polizeidienststelle in Betrieb.

«Wir danken den zuständigen Instanzen und der Öffentlichkeit, die dafür die notwendigen Gelder gesprochen hat, insbesondere aber auch allen Stellen, die uns bei der Umsetzung unterstützt haben - insbesondere beim Planen, Umbauen und Sanieren. Dazu zählt der Bereich Immobilien der Abteilung Hochbau, aber auch alle involvierten Unternehmen und deren Handwerkende», würdigt Roger Studer die auch von seinem Team geleistete Arbeit.


TAG DER OFFENEN TÜR

Zeit, das Resultat nun auch der Öffentlichkeit zu präsentieren:
Am Samstag, 9. Mai 2026, öffnet die Stadtpolizei ihre Türen. Von 09.00 bis 13.00 Uhr erhalten Sie die Gelegenheit, auf geführten Rundgängen etwas Polizeiluft zu schnuppern und den von der Bankfiliale zum Polizeibetrieb umfunktionierten Posten zu besichtigen. Eine gute Gelegenheit, um mit den Polizistinnen und Polizisten über deren Alltag und ihre Arbeit ins Gespräch zu kommen. Eine kleine Verpflegung wird offeriert. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

 

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